Logo - Adolf Würth Präventionspraxis Zitat - Praxis für Diagnostik - Prof. Dr. med. habil. Christoph A. Karle - Künzelsau Logo - Praxis für Diagnostik - Prof. Dr. med. habil. Christoph A. Karle - Künzelsau



| Drug-Safety-Management

Mikroskop - Praxis für Diagnostik - Prof. Dr. med. habil. Christoph A. Karle - KünzelsauArzneimittelsicherheit QT-verlängernder Substanzen

Zahlreiche Medikamente führen im klinischen Gebrauch zu Repolarisationsstörunge. Klinisch können sich solche Effekte in Form einer Verlängerungen der QT-Zeit äußern (erworbenes Langes-QT-Syndrom). In Abhängigkeit von Begleitfaktoren und individueller Disposition besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung maligner ventrikulärer Arrhythmien (Torsade-de-Pointes").

Als wichtigstes molekulares Korrelat der pharmakologisch bedingten Repolarisationsstörungen git der kardiale "Human Ether-à-Go-Go Related Gene" Kaliumkanal (hERG), der infolge seiner charakteristischen Biophysik wesentlich an der kardialen Repolarisation beteiligt ist. Infolge der räumlichen Konfiguration und Aminosäuresequenz der Kanal-Kavität bildet der hERG-Kanal ein wichtiges pharmakologisches "Target" für verschiedenste Moleküle.

Mikroskop - Praxis für Diagnostik - Prof. Dr. med. habil. Christoph A. Karle - KünzelsauIn Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen der Pharmaindustrie konnten so bereits einige Medikamente, die klinisch mit Repolarisationsstörungen oder Arrhythmien in Verbindung gebracht wurden, als hERG-Inhibitoren indentifiziert und pharmakologisch mit Hilfe differenzierter Protokolle charakterisiert werden.